Erst vor kurzem gab es bei Google ein unerwartetes PageRank Update. Dieses habe ich nur aus den SEO-Blogs wahrgenommen, da mich die Länge des grünen Balkens meiner Projekte nicht tangiert. Nur durch Zufall fiel mir auf, dass eine neue Domain, die kaum Content und nur einen einzigen unbedeutenden Link auf eine Unterseite hat, auf einmal mit PR5 versehen ist.
Dieses Phänomen war nicht nur bei mir zu verzeichnen. Natürlich war die Freude groß, doch es war klar, dass etwas nicht stimmt. Schon einen Monat später hat Google seine “Fehler” korrigiert und nun liegt der Wert bei 1.
Es wird bereits auch vermutet, dass Google zu einem monatlichen Rhytmus wechselt. Doch das wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Ich vermute jedenfalls, dass es sich hierbei nicht Rhytmenwechsel handelt, sondern nur eine Korrektur seitens Google sein könnte.
Warum wird der PageRank so überberwertet?
Wenn man Links verkaufen möchte, ist das noch verständlich. Es wird immer noch gutes Geld für Links auf Seiten mit hohem PR gezahlt. Doch die meisten verfolgen das falsche Ziel:
Anstatt sich den Kopf zu zerbrechen, wie man den PR-Wert erhöht, sollten sich einige Websitebetreiber darüber Gedanken machen, die Qualität des Angebots zu verbessern. Was bringt ein hoher PR, wenn die Besucher mit der Seite nichts anfangen können?
Das ist wie ein ständiges Katz und Maus Spiel zwischen Betreiber und Google. Während Webmaster überwiegend damit beschäftigt sind Links aufzutreiben, vergessen sie das Wesentliche: hochwertige Qualität – dann kommen die Links von ganz alleine. Während die Katze ständig damit beschäftigt ist die Maus zu jagen, vergisst sie, dass das fertige Katzenfutter direkt vor ihrer Nase liegt.
Also lasst doch den PageRank für eine Weile mal gut sein. Schließlich schmeckt Maus bei weitem nicht so lecker wie Kaninchen in Aspik.



